ÿþ<html> <head> <title>X. Astroexpedition ins Glocknergebiet</title> </head> <body background="Background.jpg" bgcolor="#ffffff" text="#000000"> <h1 align="center">X. Astroexpedition ins Glocknergebiet</h1> <h2 align="center">27.-31. August 2008</h2> <p align=center> <a href="Fels_und_Glockner.jpg"><img src="Fels_und_Glockner_t.jpg" WIDTH=226 HEIGHT=150 ALT="Fels und Glockner"></a> <br><b>Der Gro&szlig;glockner</b> - Schwarzer Fels, wei&szlig;er Berg</p> <p>Steiler Fels, gl&auml;nzendes Gletschereis, hohe Gipfel ... pelzige Murmeltiere, bunte Bergblumen, wollige Glocknerschafe ... atemberaubender Sternenhimmel, reich strukturierte Milchstra&szlig;e, Gegenschein und Zodiakallicht... Schon zum 10. Mal zog mich das Glocknergebiet wieder in seinen Bann! Jedes Jahr wieder fahre ich dort hinauf, um das alles wieder und wieder zu erleben. Man kann davon einfach nicht genug bekommen, es ist so sch&ouml;n!</p> <p>F&uuml;r meine Astro-Tour auf die Gro&szlig;glockner-Hochalpenstra&szlig;e w&auml;hlte ich diesmal das letzte Augustwochenende, verl&auml;ngert um ein paar Tage davor. Als Anfahrtstag hatte ich Mittwoch, den 27. August, vorgesehen. Die l&auml;ngerfristigen Wetterprognosen der Tage zuvor klangen mal vielversprechend (ruhiges Sp&auml;tsommer-Hochdruckwetter), mal pessimistisch (Frontdurchzug), durchaus sehr widerspr&uuml;chlich. Wie das Wetter am Wochenende aussehen w&uuml;rde, konnte keiner so genau sagen. Nach l&auml;ngerem Hin und Her beschloss ich, mich einfach auf meine "Nase" zu verlassen und doch zu fahren. Von Prognosen, die Wolken und vielleicht sogar Regen auf dem Alpenhauptkamm vorhersagten, lie&szlig; ich mich nicht abhalten. Naja.</p> <p align=center> <a href="Pongauer_Hof_2.jpg"><img src="Pongauer_Hof_2_t.jpg" WIDTH=100 HEIGHT=150 ALT="Pongauer Hof"></a> <a href="Pongauer_Hof_3.jpg"><img src="Pongauer_Hof_3_t.jpg" WIDTH=100 HEIGHT=150 ALT="Pongauer Hof"></a> <br><b>Ein Pongauer Hof</b> bei St. Johann</p> <p>Da ich relativ fr&uuml;h von daheim wegkam, hatte ich bei meiner Anfahrt noch Zeit &uuml;brig. Als ich bei St. Johann im Pongau Hinweisschilder zur Liechtensteinklamm sah, entscho&szlig; ich mich spontan, mir diese Schlucht mal anzuschauen, von der ich schon einiges geh&ouml;rt hatte. Ich wurde nicht entt&auml;uscht, die spektakul&auml;re Klamm ich sicherlich einen Besuch wert. Auf Holzstegen und Holzbr&uuml;cken geht es durch eine enge Schlucht, die das Wasser tief in den Fels hineingeschnitten hat, und auf deren Grund das Wasser rauscht. Teilweise geht der Weg auch durch Tunneln. &uuml;berall spritzt und gurgelt das Wasser, es gibt mehrere kleine und am Ende der Klamm auch einen gro&szlig;en Wasserfall. Fotografisch sehr interessant sind die Farben, Formen und Strukturen &uuml;berall dort, wo das Wasser gearbeitet und den Felsen glatt geschliffen hat.</p> <p align=center> <a href="Liechtensteinklamm.jpg"><img src="Liechtensteinklamm_t.jpg" WIDTH=100 HEIGHT=150 ALT="In der Liechtensteinklamm"></a> <a href="In_der_Liechtensteinklamm_1.jpg"><img src="In_der_Liechtensteinklamm_1_t.jpg" WIDTH=100 HEIGHT=150 ALT="In der Liechtensteinklamm"></a> <a href="In_der_Liechtensteinklamm_2.jpg"><img src="In_der_Liechtensteinklamm_2_t.jpg" WIDTH=100 HEIGHT=150 ALT="In der Liechtensteinklamm"></a> <br><b>In der Liechtensteinklamm</b> - Der enge Eingang, auf Holzstegen &uuml;ber dem Flu&szlig;</p> <p align=center> <a href="Grosser_Wasserfall.jpg"><img src="Grosser_Wasserfall_t.jpg" WIDTH=100 HEIGHT=150 ALT="Grosser Wasserfall"></a> <a href="Grosser_Wasserfall_oben.jpg"><img src="Grosser_Wasserfall_oben_t.jpg" WIDTH=100 HEIGHT=150 ALT="Grosser Wasserfall"></a> <a href="Grosser_Wasserfall_Mitte.jpg"><img src="Grosser_Wasserfall_Mitte_t.jpg" WIDTH=100 HEIGHT=150 ALT="Grosser Wasserfall"></a> <a href="Kleiner_Wasserfall.jpg"><img src="Kleiner_Wasserfall_t.jpg" WIDTH=226 HEIGHT=150 ALT="Kleiner Wasserfall"></a> <br><b>Wasserf&auml;lle</b> - gro&szlig; und klein</p> <p align=center> <a href="Wasser_und_Fels_1.jpg"><img src="Wasser_und_Fels_1_t.jpg" WIDTH=100 HEIGHT=150 ALT="Wasser und Fels"></a> <a href="Wasser_und_Fels_2.jpg"><img src="Wasser_und_Fels_2_t.jpg" WIDTH=100 HEIGHT=150 ALT="Wasser und Fels"></a> <a href="Wasser_und_Fels_3.jpg"><img src="Wasser_und_Fels_3_t.jpg" WIDTH=100 HEIGHT=150 ALT="Wasser und Fels"></a> <a href="Wasser_und_Fels_4.jpg"><img src="Wasser_und_Fels_4_t.jpg" WIDTH=100 HEIGHT=150 ALT="Wasser und Fels"></a> <a href="Wasser_und_Fels_5.jpg"><img src="Wasser_und_Fels_5_t.jpg" WIDTH=100 HEIGHT=150 ALT="Wasser und Fels"></a> <br><b>Wasser und Fels</b> - wassergeschliffene Felsen, ihre Struktur und ihre Farben</p> <p align=center> <a href="Spritzwasser.jpg"><img src="Spritzwasser_t.jpg" WIDTH=100 HEIGHT=150 ALT="Spritzwasser"></a> <a href="Wasservorhang.jpg"><img src="Wasservorhang_t.jpg" WIDTH=226 HEIGHT=150 ALT="Wasservorhang"></a> <br><b>Kleine Vorh&auml;nge aus Wasser</b></p> <p>Nach diesem sch&ouml;nen Erlebnis ging es endlich rauf auf die Glocknerstra&szlig;e. Auf den hohen Bergspitzen hingen zwar Wolken, doch insgesamt sah das Wetter freundlich aus, der Himmel weitgehend klar, daher machte ich mir nicht allzu viele Sorgen wegen der Nacht. Quartier nahm ich zun&auml;chst an der Fuscherlacke beim Mankeiwirt, da das Haus auf der Edelwei&szlig;spitze, das ich eigentlich als Unterkunft vorgesehen hatte, voll belegt war. Hmm, August, da ist noch viel los. Der Mankeiwirt ist aber durchaus zu empfehlen. Die Zimmer sind klein aber sauber, und das Essen ist gut. Au&szlig;erdem war der Wirt so freundlich, mir einen Haustorschl&uuml;ssel zu &uuml;berlassen, so dass ich in der Nacht jederzeit problemlos raus und rein konnte. Leider hatte er das Zimmer nur zwei N&auml;chte zur Verf&uuml;gung, danach w&uuml;rde wohl ein Umzug f&auml;llig werden.</p> <p align=center> <a href="Totholz.jpg"><img src="Totholz_t.jpg" WIDTH=226 HEIGHT=150 ALT="Totholz"></a> <a href="Hexenstein_3.jpg"><img src="Hexenstein_3_t.jpg" WIDTH=100 HEIGHT=150 ALT="Hexenstein"></a> <a href="Hexenstein_4.jpg"><img src="Hexenstein_4_t.jpg" WIDTH=100 HEIGHT=150 ALT="Hexenstein"></a> <a href="Hexenstein_1.jpg"><img src="Hexenstein_1_t.jpg" WIDTH=226 HEIGHT=150 ALT="Hexenstein"></a> <br><b>Auffahrt auf die Glocknerstra&szlig;e</b> - Totholz und ein aufrechter Stein in der "Hexenk&uuml;che"</p> <p>Als ich nach dem Abendessen den Himmel begutachtete, standen da auf einmal viel mehr Wolken, kaum noch irgendwo klarer Himmel zu sehen. Der Wind kaum aus Nord und dr&uuml;ckte Wolken gegen den Alpenhauptkamm. Hmm, was tun? Vielleicht schaut es ja s&uuml;dlich des Hochtores besser aus? Also auf zum Wallackhaus, das steht auf der K&auml;rntner Seite in etwa 2300m H&ouml;he, und ich kenne die Fl&auml;che vor der S&uuml;dseite des Hauses schon seit vielen Jahren als brauchbaren Beobachtungsplatz.</p> <p>Dort angekommen fand ich zu meiner &Uuml;berraschung mehrere Amateurastronomen vor, da waren G&uuml;nther Petz und seine Frau aus Strasshof, Martin Helm, und einige Beobachter aus Deutschland, viele davon aus Hannover. Das sah nach Starparty aus! Alle waren schon eifrig mit dem Aufbau ihrer Instrumente besch&auml;ftigt, obwohl es auch dort genug Wolken am Himmel gab, die der Wind immer wieder &uuml;ber den Alpenhauptkamm trieb. Trotzdem begann auch ich meine Ger&auml;te aufzubauen: Den Wright-Newton mit 125 mm &Ouml;ffnung, ein kleines aber feines fotografisches Instrument f&uuml;r Widefield-Aufnahmen, und den Newton mit 240 mm &Ouml;ffnung, Spezialist f&uuml;r mittlere Brennweiten, der in dieser Nacht f&uuml;r den visuellen Einsatz vorgesehen war.</p> <p>Kurz darauf begann es doch glatt aus einer dicken schwarzen Wolke zu regnen! Hektischer Abbau der Instrumente! Der Regen war zwar so schnell wieder vorbei, wie er gekommen war, aber die Wolken blieben. Was ist da noch zu machen? G&uuml;nther beschloss, sein Gl&uuml;ck auf der Edelwei&szlig;spitze zu versuchen, die anderen Amateure gaben f&uuml;r diese Nacht auf (hatten teilweise eine lange Anreise hinter sich), und flugs war ich alleine &uuml;brig.</p> <p>Ich beurteilte die Lage nicht ganz so pessimistisch. Zwar trieb der Wind immer wieder neue Wolken &uuml;ber den Alpenhauptkamm, aber diese l&ouml;sten sich gleich drauf auf. Der tiefe S&uuml;dhorizont war bald wolkenfrei und blieb es auch, auf den setzte ich meine Hoffnungen, und wurde nicht entt&auml;uscht. Je sp&auml;ter die Stunde, desto mehr vom Himmel gaben die Wolken frei, und ich konnte tief unten im S&uuml;den und sp&auml;ter auch im S&uuml;dwesten fotografieren, und auch ein wenig beobachten. Ganz wolkenlos war der Himmel in dieser Nacht aber nie. Fotografiert habe ich mit dem 4.9" Wright-Newton, und zwar den Adlernebel M16 mit der etwas weiter n&ouml;rdlich gelegenen Nebelregion um NGC 6604, und den Emissionsnebel NGC 6820.</p> <p align=center> <a href="../../Photo/Neb/M16_NGC6604_WN.html"><img src="../../Photo/Neb/M16_NGC6604_WN_t.jpg" WIDTH=100 HEIGHT=150 ALT="M16, NGC 6604, Sh2-54"></a> <a href="../../Photo/Neb/NGC6820_WN.html"><img src="../../Photo/Neb/NGC6820_WN_t.jpg" WIDTH=100 HEIGHT=150 ALT="NGC 6820, NGC 6823"></a> <br><b>Deep-Sky Aufnahmen der ersten Nacht</b> - M16 - Adlernebel (mit NGC 6604), NGC 6820 und NGC 6823 im F&uuml;chslein</p> <p>Die Milchstra&szlig;e - ein Traum! Schon lange habe ich sie nicht mehr so kontrastreich hervortreten sehen, richtig plastisch! Gro&szlig;artig! Das ist einer der Gr&uuml;nde, warum es ich jedes Jahr wieder hierher zieht: Der traumhaft dunkle Himmel - den gibt's in &Ouml;sterreich im Flachland einfach nicht mehr, das kann man nur mehr in den Alpen erleben...</p> <p align=center> <a href="Strichspuren_Milchstrasse_ueber_Wasserradkopf_18mm_1.jpg"><img src="Strichspuren_Milchstrasse_ueber_Wasserradkopf_18mm_1_t.jpg" WIDTH=100 HEIGHT=150 ALT="Milchstrasse &uuml;ber dem Wasserradkopf"></a> <a href="Orionaufgang_mit_Wolken_18mm.jpg"><img src="Orionaufgang_mit_Wolken_18mm_t.jpg" WIDTH=212 HEIGHT=150 ALT="Orionaufgang mit Wolken"></a> <br><b>Strichspuraufnahmen der ersten Nacht</b> - Milchstrasse &uuml;ber dem Wasserradkopf, Orionaufgang mit Wolken und Flugzeug</p> <p>Diese letztlich doch noch erfolgreiche Nacht endete, wie sie begonnen hatte - mit Wolken. Als gegen 4 Uhr, die astronomische D&auml;mmerung hatte schon begonnen, der Himmel einmal wieder ganz bedeckt war, war es dann Zeit zum Abbau und zur Fahrt zur&uuml;ck zur Fuscherlacke. G&uuml;nther hatte &uuml;brigens auch Gl&uuml;ck gehabt - auf der Edelwei&szlig;spitze war es zwar feucht, aber in der zweiten Nachth&auml;lfte weitgehend wolkenfrei.</p> <p>Der Donnerstag war ein durchwachsener Tag, viele Wolken, aber es war doch immer wieder die Sonne zu sehen. Nachdem ich ausgeschlafen hatte, nutzte ich die Zeit mit der Fotografie von Blumen und K&uuml;hen auf den Weiden rund um die Fuscherlacke. Das ist das Sch&ouml;ne am August - es bl&uuml;hen noch &uuml;berall Blumen, und die Tiere sind auf den Weiden. Im September, wenn ich sonst immer dort bin, sind die Wiesen oft vertrocknet und die Tiere bereits abgetrieben.</p> <p align=center> <a href="Panorama_Fuscherlacke.jpg"><img src="Panorama_Fuscherlacke_t.jpg" WIDTH=615 HEIGHT=150 ALT="Panorama Fuscherlacke"></a> <br>Panoramaaufnahme: <b>Blick &uuml;ber die Fuscherlacke und den Talschlu&szlig; des Seidlwinkeltals</b></p> <p align=center> <a href="Kuehe_auf_der_Alm_1.jpg"><img src="Kuehe_auf_der_Alm_1_t.jpg" WIDTH=100 HEIGHT=150 ALT="K&uuml;he auf der Alm"></a> <a href="Kuehe_auf_der_Alm_2.jpg"><img src="Kuehe_auf_der_Alm_2_t.jpg" WIDTH=226 HEIGHT=150 ALT="K&uuml;he auf der Alm"></a> <br><b>K&uuml;he auf der Alm</b></p> <p align=center> <a href="Gangquarz.jpg"><img src="Gangquarz_t.jpg" WIDTH=226 HEIGHT=150 ALT="Gangquarz"></a> <a href="Wiesenenzian.jpg"><img src="Wiesenenzian_t.jpg" WIDTH=100 HEIGHT=150 ALT=Deutscher Fransenenzian"></a> <a href="Grashalme_1.jpg"><img src="Grashalme_1_t.jpg" WIDTH=100 HEIGHT=150 ALT="Wiesen-Lieschgras"></a> <a href="Disteln.jpg"><img src="Disteln_t.jpg" WIDTH=243 HEIGHT=150 ALT="Alpen-Kratzdisteln"></a> <br><b>Auf der Almwiese</b> - Ein Stein aus Gangquarz, Deutscher Fransenenzian, Wiesen-Lieschgras, eine Gruppe Alpen-Kratzdisteln</p> <p>Leider war uns auch diesmal keine sch&ouml;ne Nacht verg&ouml;nnt, Ausl&auml;ufer einer Front streiften am Abend und in der Nacht den Alpenraum. Als ich zum Wallackhaus r&uuml;berschaute, begann es gar wieder zu regnen. Also blieb nur das gem&uuml;tliches Beisammensein und Plaudern mit den anwesenden Astronomen, und dann zur&uuml;ck zur Fuscherlacke und ab ins Bett. Erst am n&auml;chsten Tag erfuhr ich, dass es ab Mitternacht doch teilweise aufgeklart war, allerdings war wieder nur der tiefe S&uuml;dhimmel nutzbar, und Fotografieren war wegen der durchziehenden Wolken fast unm&ouml;glich. Also hatte ich nicht viel vers&auml;umt, und wenigstens war ich am Freitag dann ausgeschlafen.</p> <p>Der Freitag schaute mit durchaus freundlichem Wetter zum Fenster herein. Am Steg, der &uuml;ber die Fuscherlacke f&uuml;hrt, traf ich einen Universum-Filmer bei der Arbeit, er ist Stammgast beim Mankeiwirt. Beim gemeinsamen Fr&uuml;hst&uuml;ck kamen wir ins Gespr&auml;ch &uuml;ber die Lichtverh&auml;ltnisse in den Bergen, die Filme vom "Universum-Profi" Georg Riha und die darin verwendeten Techniken, und nat&uuml;rlich &uuml;ber Astrofotografie.</p> <p align=center> <a href="Panorama_Fuscherlacke_Morgen_small.jpg"><img src="Panorama_Fuscherlacke_Morgen_small_t.jpg" WIDTH=615 HEIGHT=150 ALT="Panorama: Morgenstimmung an der Fuscherlacke"></a> <br>Panoramaaufnahme: <b>Morgenstimmung an der Fuscherlacke</b></p> <p align=center> <a href="Glockenblume_Morgentau.jpg"><img src="Glockenblume_Morgentau_t.jpg" WIDTH=226 HEIGHT=150 ALT="Scheuchzers Glockenblume"></a> <a href="Distel_2.jpg"><img src="Distel_2_t.jpg" WIDTH=100 HEIGHT=150 ALT="Alpen-Kratzdistel"></a> <a href="Waldwitwenblume_mit_Wespe.jpg"><img src="Waldwitwenblume_mit_Wespe_t.jpg" WIDTH=100 HEIGHT=150 ALT="Wald-Witwenblume mit Wespe"></a> <a href="Goldschwingel.jpg"><img src="Goldschwingel_t.jpg" WIDTH=226 HEIGHT=150 ALT="Goldbrauner Schwingel"></a> <br><b>Morgenstimmung auf den Wiesen:</b> - Eine Scheuchzers Glockenblume mit Morgentau, eine Alpen-Kratzdistel, Wald-Witwenblume mit Wespe, Goldbrauner Schwingel</p> <p>Anschlie&szlig;end fasste ich den Beschlu&szlig;, einen der hohen Gipfel in der Umgebung zu besteigen. Die Wahl fiel auf den Spielmann, mit 3027m ein recht stattlicher Berg in der Glocknergruppe, erreichbar auf dem Klagenfurter Jubil&auml;umsweg entlang des Alpenhauptkammes vom Hochtor aus. Jedoch stand ich in 2800m H&ouml;he pl&ouml;tzlich vor einem Gletscherrest - das was vom Guttalkees noch &uuml;brig ist. Ich hatte gar nicht mehr damit gerechnet, dass es den &uuml;berhaupt noch gibt. Die notwendige Querung sah nicht ungef&auml;hrlich aus, teilweise blankes Eis, noch nicht so richtig aufgefirnt. Daf&uuml;r war ich nicht ausger&uuml;stet. Was also tun? Nunja, einen Gipfel kann man von dort aus auch ohne Gletscherquerung besteigen - den Brennkogel, den &ouml;stlichen Eckpfeiler der Glocknergruppe, mit 3018m durchaus respektabel - erreichbar zwar nur auf unmarkierten Steigen, aber die kannte ich ja schon von meiner letzten Besteigung dieses Berges vor 3 Jahren. Am Gipfel traf ich Helmut, einen Villacher, der gerade dabei war, seine Umrundung von K&auml;rnten entlang der Landesgrenzen abzuschlie&szlig;en. Das letzte St&uuml;ck dieses Weges - vom Brennkogel bis zur&uuml;ck hinunter zum Hochtor - begleitete ich ihn. Er hat dieses Meisterst&uuml;ck in insgesamt 42 Tagen vollbracht, inklusive Gro&szlig;glockner und all der anderen hohen Gipfel. Gratulation!</p> <p align=center> <a href="Am_Hochtor.jpg"><img src="Am_Hochtor_t.jpg" WIDTH=267 HEIGHT=150 ALT="Am Hochtor"></a> <a href="Brettersee_Racherin_Glockner.jpg"><img src="Brettersee_Racherin_Glockner_t.jpg" WIDTH=100 HEIGHT=150 ALT="Brettersee, Racherin, Glockner"></a> <a href="Brettersee_Gegenlicht.jpg"><img src="Brettersee_Gegenlicht_t.jpg" WIDTH=100 HEIGHT=150 ALT="Brettersee im Gegenlicht"></a> <a href="Am_Guttalkees.jpg"><img src="Am_Guttalkees_t.jpg" WIDTH=226 HEIGHT=150 ALT="Am Guttalkees"></a> <br><b>Aufstieg zum Brennkogel</b> - Am Hochtor, der Brettersee mit Racherin und Glockner, der Brettersee im Gegenlicht, am Guttalkees</p> <p align=center> <a href="Brennkogel_Gipfelaufbau.jpg"><img src="Brennkogel_Gipfelaufbau_t.jpg" WIDTH=100 HEIGHT=150 ALT="Brennkogel - Gipfelaufbau"></a> <a href="Glockner_und_Spielmann_von_Brennkogel.jpg"><img src="Glockner_und_Spielmann_von_Brennkogel_t.jpg" WIDTH=100 HEIGHT=150 ALT="Glockner und Spielmann von Brennkogel"></a> <a href="Tiefblick_Fuschertoerl.jpg"><img src="Tiefblick_Fuschertoerl_t.jpg" WIDTH=226 HEIGHT=150 ALT="Tiefblick aufs Fuschertoerl"></a> <br><b>Am Gipfel</b> - Gipfelaufbau des Brennkogels, Glockner und Spielmann gesehen vom Brennkogel, Tiefblick auf die Glocknerstra&szlig;e beim Fuschert&ouml;rl</p> <p align=center> <a href="Panorama_Brennkogel_Gipfel_1.jpg"><img src="Panorama_Brennkogel_Gipfel_1_t.jpg" WIDTH=425 HEIGHT=150 ALT="Panorama: Brennkogelgipfel"></a> <a href="Panorama_Brennkogel_Gipfel_2.jpg"><img src="Panorama_Brennkogel_Gipfel_2_t.jpg" WIDTH=620 HEIGHT=150 ALT="Panorama: Ausblick &uuml;ber die Glocknergruppe"></a> <br><b>Panoramaaufnahmen am Brennkogelgipfel</b> - Gipfelkreuz &uuml;ber den Wolken, Ausblick &uuml;ber die Glocknergruppe</p> <p>Am Nachmittag &uuml;bersiedelte ich von der Fuscherlacke ins Wallackhaus, das ich ja schon von mehreren fr&uuml;heren Aufenthalten her gut kannte. Gest&auml;rkt durch einen kurzen Schlaf und durch ein gutes Abendessen ging es raus in die Abendd&auml;mmerung. Die Wettersituation sah zu diesem Zeitpunkt eigentlich gar nicht rosig aus - ziemlich viele Haufenwolken, dazu noch Cirren, und b&ouml;iger Nordwind, der dort typische Fallwind vom Hochtor herab. Trotzdem waren viele der anwesenden Astro-G&auml;ste bereits mit dem Aufbau der Instrumente besch&auml;ftigt.</p> <p align=center> <a href="Teleskoptreffen_Wallackhaus_1.jpg"><img src="Teleskoptreffen_Wallackhaus_1_t.jpg" WIDTH=225 HEIGHT=150 ALT="Teleskoptreffen beim Wallackhaus"></a> <a href="Setup_Martin_Helm.jpg"><img src="Setup_Martin_Helm_t.jpg" WIDTH=212 HEIGHT=150 ALT="Setup von Martin Helm"></a> <a href="Setup_Guenther_Petz_1.jpg"><img src="Setup_Guenther_Petz_1_t.jpg" WIDTH=100 HEIGHT=150 ALT="Setup von G&uuml;nther Petz"></a> <a href="Me_and_my_JSO.jpg"><img src="Me_and_my_JSO_t.jpg" WIDTH=106 HEIGHT=150 ALT="Der Autor mit dem 4.9" JSO Wright-Newton"></a> <br><b>Teleskoptreffen beim Wallackhaus</b></p> <p>Und tats&auml;chlich: Die Wolken wurden zusehends weniger, und l&ouml;sten sich in der sp&auml;ten D&auml;mmerung schlie&szlig;lich ganz auf. Mein "Stammplatz" war leider schon besetzt, deshalb w&auml;hlte ich ein anderes Pl&auml;tzchen s&uuml;dwestlich des Hauses, das leider nicht ganz so optimal windgesch&uuml;tzt war, und au&szlig;erdem im Lichtkegel der Fenster der Gaststube lag. Der Wind blieb n&auml;mlich lebhaft und st&ouml;rte w&auml;hrend der ganzen Nacht erheblich, es konnte nur mit kurzer Brennweite gearbeitet werden. Deshalb kam auch in dieser Nacht der JSO Wright-Newton zum fotografischen Einsatz. Ich nutzte die Nacht zun&auml;chst f&uuml;r erg&auml;nzende Aufnahmen zu denen, die ich zwei N&auml;chte davor begonnen hatte, sp&auml;ter - lange nach Mitternacht - wagte ich mich noch an ein extrem lichtschwaches Sharpless-Objekt, Sh2-129 im Cepheus.</p> <p align=center> <a href="../../Photo/StarF/Sagitta_Vulpecula_70mm.html"><img src="../../Photo/StarF/Sagitta_Vulpecula_70mm_t.jpg" WIDTH=227 HEIGHT=150 ALT="Vulpecula, Sagitta, Delphinus, Cygnus, Aquila"></a> <a href="../../Photo/Neb/Sh2-129_WN.html"><img src="../../Photo/Neb/Sh2-129_WN_t.jpg" WIDTH=227 HEIGHT=150 ALT="Sh2-129"></a> <br><b>Deep-Sky Aufnahmen der dritten Nacht</b> - die Sternbilder Vulpecula und Sagitta, Sh2-129 im Cepheus</p> <p>Trotz des Windes, der erst kurz vor Beginn der Morgend&auml;mmerung einschlief, f&uuml;hrte ich einige Beobachtungen mit dem 9.5" Newton durch, den ich auch aufgebaut hatte, allerdings nur mit niedrigen Vergr&ouml;&szlig;erungen.</p> <p align=center> <a href="Zodiakallicht_Zwillinge_27mm"><img src="Zodiakallicht_Zwillinge_27mm_t.jpg" WIDTH=227 HEIGHT=150 ALT="Zodiakallicht, Zwillinge"></a> <br><b>Zodiakallicht</b> - links unten &uuml;ber den Bergen, dar&uuml;ber die Zwillinge</p> <p>Die Morgend&auml;mmerung wurde durch den Zodiakallichtkegel in den Zwillingen angek&uuml;ndigt, der langsam h&ouml;her stieg. Das war eine sch&ouml;ne Nacht gewesen, wenn auch nicht ganz perfekt. Die visuelle Grenzgr&ouml;&szlig;e lag um die 6.4 mag im UMi, ein sehr guter Wert, aber die Glocknerstra&szlig;e kann es im Idealfall noch eine Spur besser. Wahrscheinlich st&ouml;rten noch immer feine Cirren und verhinderten das letzte Qu&auml;ntchen an Transparenz.</p> <p>Der Samstag lockte erstmals mit wolkenlosem Himmel. Optimal f&uuml;r einen Ausflug zum Glockner, um den Berg ein wenig im Fernrohr zu "begutachten"! Nach sehr wenig Schlaf, aber gest&auml;rkt durch ein gutes Fr&uuml;hst&uuml;ck, fuhr ich daher hin&uuml;ber zum Parkplatz I der Franz-Josefs-H&ouml;he, wo ich wie fast jedes Jahr ein Teleskop auf der &auml;u&szlig;eren Schotterfl&auml;che aufbaute - nur war es diesmal nicht der TMB Refraktor, der ist n&auml;mlich diesmal zu Hause geblieben, sondern der gro&szlig;e Newton! Jaja, diesmal wollte ich ganz genau wissen, was die Bergsteiger so im Jausenpackerl drinnen haben, das sie oben am Gipfel auspacken... ;-) Spa&szlig; beiseite, sooo gut war das Seeing auch wieder nicht, die Sonne sorgte f&uuml;r erhebliche Luftunruhe, so dass ich die Vergr&ouml;&szlig;erung auf 54x begrenzen musste, mehr machte kaum Sinn. Neugierige G&auml;ste lockte das Teleskop sogleich an - Parkplatz I ist haupts&auml;chlich ein Busparkplatz - also zeigte ich gleich einmal allen das "am Kopf stehende" Gipfelkreuz, was Verwunderung ausl&ouml;ste. Nein, es liegt nicht am gerade konsumierten Schnapserl aus dem Reiseproviant, dass das Bild verkehrt ist und so "wackelt" ;-)</p> <p align=center> <a href="Newton_vor_Glockner.jpg"><img src="Newton_vor_Glockner_t.jpg" WIDTH=100 HEIGHT=150 ALT="9.5 Zoll Newton vor dem Glockner"></a> <br><b>9.5" Newton vor dem Glockner</b></p> <p align=center> <a href="Fels_und_Eis_1.jpg"><img src="Fels_und_Eis_1_t.jpg" WIDTH=243 HEIGHT=150 ALT="Fels und Eis"></a> <a href="Fels_und_Eis_2.jpg"><img src="Fels_und_Eis_2_t.jpg" WIDTH=100 HEIGHT=150 ALT="Fels und Eis"></a> <a href="Fels_und_Eis_3.jpg"><img src="Fels_und_Eis_3_t.jpg" WIDTH=226 HEIGHT=150 ALT="Fels und Eis"></a> <a href="Fels_und_Eis_6.jpg"><img src="Fels_und_Eis_6_t.jpg" WIDTH=100 HEIGHT=150 ALT="Fels und Eis"></a> <a href="Fels_und_Eis_5.jpg"><img src="Fels_und_Eis_5_t.jpg" WIDTH=243 HEIGHT=150 ALT="Fels und Eis"></a> <br><b>Im Prim&auml;rfokus:</b> Fels und Eis</p> <p align=center> <a href="Kleinglockner_Bergsteiger.jpg"><img src="Kleinglockner_Bergsteiger_t.jpg" WIDTH=226 HEIGHT=150 ALT="Bergsteiger am Kleinglockner"></a> <a href="Menschen_am_Gletscher.jpg"><img src="Menschen_am_Gletscher_t.jpg" WIDTH=226 HEIGHT=150 ALT="Menschen am Gletscher"></a> <br><b>Menschen am Berg</b> - Massenandrang auf den Kleinglockner, Touristen auf der Pasterze</p> <p>Nach dem Abbau des Teleskopes besuchte ich wie jedes Jahr wieder die Murmeltiere, die sich stets unter der Begrenzungsmauer am Rand der Aussichtsterrasse aufhalten, weil sie dort drin ihren Unterschlupf haben. Das Futter, das ihnen die Touristen von oben zuwerfen, m&uuml;ssen sie freilich mit einigen frechen Raben teilen.</p> <p align=center> <a href="Murmeltier_1.jpg"><img src="Murmeltier_1_t.jpg" WIDTH=225 HEIGHT=150 ALT="Murmeltier"></a> <a href="Murmeltier_3.jpg"><img src="Murmeltier_3_t.jpg" WIDTH=226 HEIGHT=150 ALT="Murmeltier"></a> <a href="Murmeltier_6.jpg"><img src="Murmeltier_6_t.jpg" WIDTH=100 HEIGHT=150 ALT="Murmeltier"></a> <a href="Murmeltier_5.jpg"><img src="Murmeltier_5_t.jpg" WIDTH=106 HEIGHT=150 ALT="Murmeltier"></a> <a href="Murmeltier_4.jpg"><img src="Murmeltier_4_t.jpg" WIDTH=226 HEIGHT=150 ALT="Murmeltier"></a> <a href="Murmeltier_2.jpg"><img src="Murmeltier_2_t.jpg" WIDTH=226 HEIGHT=150 ALT="Murmeltier"></a> <br><b>Die Murmeltiere</b></p> <p align=center> <a href="Rabe_1.jpg"><img src="Rabe_1_t.jpg" WIDTH=200 HEIGHT=150 ALT="Rabe"></a> <a href="Rabe_2a.jpg"><img src="Rabe_2a_t.jpg" WIDTH=200 HEIGHT=150 ALT="Rabe"></a> <a href="Rabe_2b.jpg"><img src="Rabe_2b_t.jpg" WIDTH=150 HEIGHT=150 ALT="Rabe"></a> <a href="Rabe_3.jpg"><img src="Rabe_3_t.jpg" WIDTH=225 HEIGHT=150 ALT="Rabe"></a> <br><b>Die Raben</b></p> <p>Der Gamsgrubenweg verl&auml;uft s&uuml;dseitig oberhalb der Pasterze von der Kaiser-Franz-Josefs-H&ouml;he zum Wasserfallwinkel. Vor einigen Jahren wurde der Weg in 6 Tunnel verlegt, um der Steinschlaggefahr auszuweichen, der der Weg im ersten Abschnitt urspr&uuml;nglich ausgesetzt war. In diesen Tunneln befinden sich verschiedene "Installationen aus Stein, Licht, Ton und Malerei", dort wird u.a. auch die Entstehungssage des Pasterzengletschers erz&auml;hlt, naja, wem's gef&auml;llt... Effekte wechseln hier mit Tunnelausg&auml;ngen, die wie Bilderrahmen f&uuml;r den Gro&szlig;glockner erscheinen, fotografisch durchaus interessant. Wenn man die Tunneln durchquert hat, gewinnt man eine etwas andere Perspektive auf den Berg und auf den Gletscher, als man es von der Kaiser-Franz-Josefs-H&ouml;he her gewohnt ist.</p> <p align=center> <a href="Sagentunnel_Gamsgrubenweg.jpg"><img src="Sagentunnel_Gamsgrubenweg_t.jpg" WIDTH=100 HEIGHT=150 ALT="Gamsgrubenweg - Sagentunnel"></a> <a href="Glocknerfenster_2.jpg"><img src="Glocknerfenster_2_t.jpg" WIDTH=150 HEIGHT=150 ALT="Tunnelausgang"></a> <a href="Glocknerfenster_3.jpg"><img src="Glocknerfenster_3_t.jpg" WIDTH=106 HEIGHT=150 ALT="Tunnelausgang"></a> <br><b>Am Gamsgrubenweg</b> - Sagentunnel, Tunnelausgang</p> <p align=center> <a href="Panorama_Glockner_und_Pasterze_Gamsgrubenweg.jpg"><img src="Panorama_Glockner_und_Pasterze_Gamsgrubenweg_t.jpg" WIDTH=811 HEIGHT=150 ALT="Panorama: Glockner und Pasterze vom Gamsgrubenweg"></a> <br>Panoramaaufnahme: <b>Glockner und Pasterze</b>, gesehen vom Gamsgrubenweg</p> <p align=center> <a href="Gletscherspalten_Pasterze.jpg"><img src="Gletscherspalten_Pasterze_t.jpg" WIDTH=243 HEIGHT=150 ALT="Gletscherspalten in der Pasterze"></a> <a href="Johannisberg.jpg"><img src="Johannisberg_t.jpg" WIDTH=100 HEIGHT=150 ALT="Johannisberg"></a> <a href="Fetthennen_Steinbrech.jpg"><img src="Fetthennen_Steinbrech_t.jpg" WIDTH=226 HEIGHT=150 ALT="Fetthennen-Steinbrech im Fels"></a> <br><b>Details</b> - Gletscherspalten in der Pasterze, Johannisberg, Fetthennen-Steinbrech im Fels</p> <p>Auf der R&uuml;ckfahrt zum Wallackhaus machte ich noch bei der "Wunderwelt Glocknerwiesen" halt. Eine kleine Naturschau und ein botanischer Rundwanderweg widmen sich dort der Bl&uuml;tenpracht und Insektenvielfalt der Bergwiesen, einige der gezeigten Blumen waren sehr fotogen.</p> <p align=center> <a href="Kreuzenzian.jpg"><img src="Kreuzenzian_t.jpg" WIDTH=226 HEIGHT=150 ALT="Kreuzenzian"></a> <a href="Alpendistel_mit_Falter.jpg"><img src="Alpendistel_mit_Falter_t.jpg" WIDTH=100 HEIGHT=150 ALT="Alpendistel mit Falter"></a> <a href="Haarstern.jpg"><img src="Haarstern_t.jpg" WIDTH=100 HEIGHT=150 ALT="Akeleibl&auml;ttrige Wiesenraute"></a> <a href="Alpenwiese.jpg"><img src="Alpenwiese_t.jpg" WIDTH=226 HEIGHT=150 ALT="Alpenwiese"></a> <br><b>Wunderwelt Glocknerwiesen</b> - Kreuzenzian, Alpendistel mit Falter, Akeleibl&auml;ttrige Wiesenraute (?), ein St&uuml;ck Alpenwiese</p> <p>Der Abend sah vielversprechend aus: Blauer Himmel, kaum wo Wolken, die letzten Reste w&uuml;rden sich vorhersehbar aufl&ouml;sen. Jedoch der Wind, der blies immer noch kr&auml;ftig aus Nord. Diesmal konnte ich meinen Stammplatz, der direkt an der S&uuml;dseite eines der Vorbauten des Wallackhauses liegt, "zur&uuml;ckerobern". Dort ist der Windschutz besser, ausserdem blockt der Vorbau doch einiges an Licht vom Haus ab. Wegen des Windes sollte wie schon in den N&auml;chten davor sollte der kleine Wright-Newton fotografisch zum Einsatz kommen, der gro&szlig;e Newton hingegen nur visuell. In der sp&auml;ten D&auml;mmerung schlief der Wind allerdings vollst&auml;ndig ein, und es wurde feucht.</p> <p align=center> <a href="Grosser_Friedrichskopf.jpg"><img src="Grosser_Friedrichskopf_t.jpg" WIDTH=243 HEIGHT=150 ALT="Grosser Friedrichskopf"></a> <br><b>Abendstimmung</b> - Gro&szlig;er Friedrichskopf</p> <p>Fotografiert habe ich zun&auml;chst M24 unten am S&uuml;dhimmel, sp&auml;ter dann NGC 6871, IC 1310 und die umgebende Nebelregion im Schwan.</p> <p align=center> <a href="../../Photo/GalClu/M24_WN.html"><img src="../../Photo/GalClu/M24_WN_t.jpg" WIDTH=100 HEIGHT=150 ALT="M24"></a> <a href="../../Photo/Neb/NGC6871_IC1310_WN.html"><img src="../../Photo/Neb/NGC6871_IC1310_WN_t.jpg" WIDTH=99 HEIGHT=150 ALT="NGC 8671, IC 1310, LBN 177, LBN 179, LBN 182"></a> <br><b>Deep-Sky Aufnahmen der vierten Nacht</b> - Die gro&szlig;e Sternwolke M24 im Sch&uuml;tzen; NGC 6871, IC 1310 und umgebende Nebeln</p> <p>W&auml;hrenddessen mussten die anwesenden Amateure immer mehr gegen Taubeschlag k&auml;mpfen, immer &ouml;fter h&ouml;rte ich den 12V-F&ouml;n laufen, um Optiken abzutauen. Meine erwiesen sich dank der selbstgebastelten Taukappen aus Heizfolie als ziemlich taubest&auml;ndig, lediglich Okulare und Sucher beschlugen. Diverse Taschen, die im Freien herumlagen, waren bald "zum Auswinden". Um 1:30 stieg schlie&szlig;lich der Nebel, den wir die ganze Zeit unten im Tal gesehen hatten, bis zum Wallackhaus hinauf, da war's dann schlagartig vorbei mit der Astronomie. &Uuml;berall rann nur noch die Feuchtigkeit herab, also schnell die Optiken und elektronischen Instrumente zumachen, verpacken und im Auto verstauen! Nach dieser Hektik musste das vorzeitige Ende der Beobachtungsnacht "gefeiert" werden, meinten jedenfalls die Sternfreunde aus Hannover, und kramten ein Flascherl Marille und einen Metaxa hervor, die auf der Terrasse konsumiert wurden. Na das konnte ich mir auch nicht entgehen lassen ;-)</p> <p align=center> <a href="Fiedrichskopf_Morgennebel.jpg"><img src="Fiedrichskopf_Morgennebel_t.jpg" WIDTH=243 HEIGHT=150 ALT="Fiedrichskopf &uuml;ber dem Morgennebel"></a> <a href="Wallackhaus.jpg"><img src="Wallackhaus_t.jpg" WIDTH=226 HEIGHT=150 ALT="Wallackhaus &uuml;ber dem Nebel"></a> <br><b>Morgenstimmung</b> - Fotografen bei der Arbeit, das Wallackhaus &uuml;ber dem Nebel</p> <p align=center> <a href="Panorama_Schobergruppe.jpg"><img src="Panorama_Schobergruppe_t.jpg" WIDTH=919 HEIGHT=150 ALT="Panorama: Schobergruppe"></a> <br>Panoramaaufnahme: <b>Die Schobergruppe &uuml;ber dem Nebel</b>, fotografiert in der Fr&uuml;h beim Wallackhaus</p> <p>Mit etwas brummenden Sch&auml;del erwachte ich am n&auml;chsten Morgen, gerade noch rechtzeitig f&uuml;r's Fr&uuml;hst&uuml;ck. Hilft nix, aufstehen, zusammenpacken, Heimfahrt! F&uuml;r eine genussvolle Fahrt &uuml;bers Hochtor mit ein paar Aufenthalten entlang der Glocknerstra&szlig;e war aber noch Zeit, unter anderem stellte ich bei dem immer noch herrlichen Wetter einige Panoramen auf der Edelwei&szlig;spitze zusammen.</p> <p align=center> <a href="Edelweissspitze.jpg"><img src="Edelweissspitze_t.jpg" WIDTH=100 HEIGHT=150 ALT="Edelwei&szlig;spitze"></a> <br><b>Die Edelwei&szlig;spitze</b>, gesehen vom Hochtor</p> <p align=center> <a href="Panorama_Edelweissspitze_1.jpg"><img src="Panorama_Edelweissspitze_1_t.jpg" WIDTH=831 HEIGHT=150 ALT="Panorama Edelweissspitze"></a> <br>Panoramaaufnahme von der Edelwei&szlig;spitze: <b>Die Glocknergruppe</b> - Brennkogel, Spielmann, Glockner (verdeckt), Sinewelleck, Fuscherkarkopf, Breitkopf, Hohe Dock, Klockerin, Gro&szlig;es Wiesbachhorn, Hoher Tenn</p> <p align=center> <a href="Panorama_Edelweissspitze_2.jpg"><img src="Panorama_Edelweissspitze_2_t.jpg" WIDTH=926 HEIGHT=150 ALT="Panorama Edelweissspitze"></a> <br>Panoramaaufnahme von der Edelwei&szlig;spitze: <b>&Uuml;bergang zur Goldberggruppe</b> - Ritterkopf (halblinks), Hocharn und Kummelkeeskopf (Mitte) und Brennkogel (ganz rechts)</p> <p align=center> <a href="Burg_Hohenwerfen.jpg"><img src="Burg_Hohenwerfen_t.jpg" WIDTH=267 HEIGHT=150 ALT="Burg Hohenwerfen"></a> <br><b>Burg Hohenwerfen</b> auf der Heimfahrt</p> <hr width=50%> <p>Sch&ouml;n war's auch dieser Jahr wieder auf der Glocknerstra&szlig;e! So lange wie diesmal war ich &uuml;berhaupt noch nie oben gewesen, ganze 4 N&auml;chte habe ich dort oben zugebracht. Von denen waren aber nur 2 sinnvoll nutzbar, und auch das nur mit Einschr&auml;nkungen (Wind oder Taubeschlag). Die anderen N&auml;chte waren mehr oder weniger durchwachsen, ein Totalausfall wegen Regen war auch dabei. Es best&auml;tigt sich wieder einmal, dass der August nicht optimal ist f&uuml;r Astro-Touren ins Hochgebirge: Die Hochdruck-Wetterlagen sind von k&uuml;rzerer Dauer und nicht so ausgepr&auml;gt wie ich es vom September her gewohnt bin. Dennoch kann ich nicht klagen, ich habe genug fotografisches Material zusammenbekommen, um mehrere Monate damit besch&auml;ftigt zu sein, alleine die Tageslichtaufnahmen machen 2 GB an Daten aus. Auf der Edelwei&szlig;spitze war ich dieses Jahr in der Nacht &uuml;berhaupt nicht - die Wettersituation schien stets die S&uuml;dseite der Stra&szlig;e zu bevorzugen, daher w&auml;hlte ich meinen Beobachtungsplatz immer beim Wallackhaus. Dort muss man freilich mit dem typischen Fallwind vom Hochtor herunter zurechtkommen, und mit dem Licht, das aus den Fenstern des Hauses entkommt - das wird erst gegen Mitternacht weniger, die schwache Gangbeleuchtung brennt gar die ganze Nacht hindurch. Immerhin - man ist dort ungest&ouml;rter, abgesehen von einigen neugierigen Hausg&auml;sten gibt es keine Nachtschw&auml;rmer, was man von der Edelwei&szlig;spitze nicht gerade behaupten kann. Das Wallackhaus selbst schirmt das Scheinwerfer-Licht der Autos weitgehend ab, die auch in der Nacht die Alpenstra&szlig;e befahren.</p> <p>So, wir sind am Ende eines laaangen Berichtes angekommen. Sch&ouml;n war's - n&auml;chstes Jahr sieht man mich wieder auf der Gro&szlig;glockner-Hochalpenstra&szlig;e!</p> <P><B><FONT SIZE=2>Walter</FONT></B></P> <p align=center> <a href="Sonnwelleck_in_Wolken.jpg"><img src="Sonnwelleck_in_Wolken_t.jpg" WIDTH=100 HEIGHT=150 ALT="Sinewelleck in Wolken"></a> <br><b>Abendstimmung:</b> Sinewelleck (alternative Schreibweisen: Sinwelleck, Sonnwelleck) in Wolken</p> <HR> <P ALIGN="CENTER"><A HREF="../"><IMG SRC="back.gif" WIDTH="25" HEIGHT="26" ALIGN="MIDDLE" BORDER="0" VSPACE="0" HSPACE="0" ALT=""> Zur&uuml;ck zu den Beobachtungsberichten</A></P> </BODY></HTML> </BODY></HTML>